Literatour durch Köln

Am Montag ging es los: Wir haben den Tag entspannt mit der Hinfahrt begonnen. Nach der Ankunft in der Jugendherberge stand eine Führung durch Köln mit literarischem Schwerpunkt an. Nach dieser war es Zeit für das erste Theaterstück: „Die Lücke“. Es handelt von den NSU-Morden und dem Schicksal der Anwohner der Keupstraße. Die Einführung fand auf der Straße statt, in der 2004 ein Nagelbombenanschlag verübt wurde. Das anschließende Fastenbrechen feierten wir zusammen in einem türkischen Lokal.
Den nächsten Tag begannen wir mit einem (Überraschung!) Theaterstück: „Tigermilch“ handelt von den Themen Freundschaft und Erwachsenwerden in einem schwierigen Umfeld. Besonders die Inszenierung mit einigen Kühlschränken, als Bühnenbild, hat sehr polarisiert.
Daraufhin hatten wir einige Stunden Freizeit, die wir – wie es sich für einen Deutsch Orientierungskurs gehört – in Bibliotheken und Buchhandlungen verbracht haben (räusper). Nach einem kurzen Stopp in der Jugendherberge ging es mal wieder ins Theater. Diesmal auf dem Programm: „Frau Müller muss weg.“ Es war sehr lustig und hatte einen leicht überspitzten Bezug zur Realität. Eine gute Art, seine Lachmuskeln zu trainieren.
Der nächste Morgen war melancholisch angehaucht. Der Abschied erfolgte mit einem Museumsbesuch. Die Ausstellung „Der rote Faden“ thematisiert die Ordnung des Erzählens quer durch die Geschichte.
Insgesamt war unsere Exkursion nach Köln sehr informativ, interessant und lustig.